Schon als Kind fangen wir an, unser Selbstvertrauen aufzubauen und zu stärken. Sobald wir neue Dinge lernen, die uns das Gefühl von Sicherheit geben, wächst unser Selbstvertrauen. So wird aus dem besten Sandburgenbauer der Held des Tages und aus dem allwissenden Fröschebegutachter ein bewundernswerter Mini-Professor.
In der Kindheit entdecken wir täglich neue Dinge, lernen sehr schnell sehr viel, und erfahren Anerkennung aber auch Zurückweisung. Wir merken oft nicht wie viel wir im Erwachsenenalter täglich lernen bzw. nicht verstehen. Was früher das Schuhebinden lernen war, ist heute vielleicht das lernen eines neuen Computerprogramms. Als Kinder lernen wir lesen, später lernen wir neue Fremdsprachen. Als Kinder lernen wir im Team Ball zu spielen und später lernen wir mit einem neuen Kollegen-Team zusammenzuarbeiten.
Es mag uns manchmal unwichtig erscheinen, kleine Dinge neu zu entdecken und zu verstehen, aber sie formen uns noch genauso wie früher.
Lob und Anerkennung gibt uns, wie im Kindesalter auch, Selbstvertrauen. Aber nicht nur durch unsere Umwelt erlangen wir das Selbstvertrauen, das wir uns wünschen, sondern auch durch uns selber. Wenn wir unseren Körper fit halten und ihn stärken, stärkt das auch unseren Geist und wir werden dadurch selbstbewusster. Wenn wir uns neue unbekannte Sachen zutrauen und sie auch meistern, erlangen wir mehr Selbstvertrauen. Dadurch wird unser Auftreten nach außen gestärkt, und erhalten somit mehr Verantwortung und Anerkennung, was wiederum zu mehr Selbstvertrauen führt.
Wenn wir uns entspannen fahren wir unseren überforderten Körper herunter und geben unserem Geist die Möglichkeit sich zu ordnen und den unnötigen Ballast abzuwerfen. Dadurch können wir die Situationen, in denen wir uns befinden, überblicken und uns Zeit verschaffen, die Dinge zu ordnen und zu lösen.
So wird aus dem Sandburgenbauer ein Architekt, und das nicht nur wegen seines Talents, sondern auch wegen seinem Selbstvertrauen.
